Schwerstes Kriegsverbrechen seit 1945
Vor genau 20 Jahren, im Juli 1995, hat die Armee der selbst ernannten „Republika Srpska“ in der ostbosnischen Kleinstadt Srebrenica mehr als 8.000 bosnische Muslime ermordet. Es war das schwerste Kriegsverbrechen auf europäischem Boden seit dem Zweiten Weltkrieg. Kurz vor dem Jahrestag entflammt der Zwist zwischen den ehemaligen Kriegsparteien erneut. Außerdem muss sich die UNO schwerwiegenden Vorwürfen stellen. Laut Geheimdienstdokumenten soll sie Srebrenica - eines schnellen Friedens wegen - geopfert haben und schon 1992 vor einem Völkermord gewarnt worden sein.
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