„Realistischer Vorschlag“ aus Athen
Im griechischen Schuldenstreit tritt Premier Alexis Tsipras eine brachiale Flucht nach vorne an: In einer Rede vor dem griechischen Parlament gab er den EU-Gläubigern zu verstehen, sie müssten Athens Bedingungen für eine weitere Zusammenarbeit akzeptieren, dieser sei der einzig „realistische Vorschlag“. Man wolle einen Schuldenschnitt und ein Ende der Sparauflagen, machte Tsipras klar. Wenn die Gläubiger doch auf den bisherigen Bedingungen für weitere Hilfe beharren, ist der Weg in den „Grexit“ offenbar bereits vorgezeichnet - mit Neuwahlen und der Schützenhilfe von Russlands Präsident Wladimir Putin als neuem bestem Freund Athens.
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