Eine Landtagswahl als Politbarometer
Ein Jahr ist es her, dass sich an der Grenze zu Österreich die Schranken für Zehntausende Flüchtlinge geöffnet haben und der Weg nach Deutschland frei geworden ist. „Wir schaffen das“, lautet immer noch das Mantra von Kanzlerin Angela Merkel zur Bewältigung der Flüchtlingskrise. Wenn nun am 4. September in ihrem Heimatbundesland Mecklenburg-Vorpommern der Landtag neu gewählt wird, droht die CDU gerade dort unter die Räder zu kommen. Landespolitik interessierte im Wahlkampf kaum. Die Alternative für Deutschland polterte gegen das Asylchaos in einem politmüden Bundesland. Die AfD könnte bei der Wahl Zweiter werden, die CDU überholen - und damit auch die bisherige Koalition im Norden in Bedrängnis bringen.
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