Langes Warten auf Asylverfahren
Bei Gesprächen mit Flüchtlingen, NGO-Vertretern, freiwilligen Helfern und der lokalen Bevölkerung auf Chios steht ein Thema im Vordergrund: Die Asylverfahren dauern zu lange. Über 2.600 Menschen sind zum Warten auf der griechischen Insel gezwungen - wie lange, wissen sie nicht.
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25 Tage lang waren die Menschen nach dem EU-Türkei-Abkommen in Vial interniert, mittlerweile steht das Eingangstor wieder offen

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Telefonzellen sind für die Menschen in Vial fast so wichtig wie Wasser, sie sind oft die einzige Verbindung zur Familie

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Ein meterhoher Zaun umgibt den „Hotspot“

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Bevor Vial öffnete, wurden ankommende Flüchtlinge im Hafen von Chios registriert und erstversorgt

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Graffiti an der Kaimauer erinnern an die vielen Menschen, die die Überfahrt von Cesme nach Chios nicht überlebt haben

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Auch die rumänische Küstenwache patrouilliert zwischen Chios und Cesme

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Für Urlauber ist die Fahrt vom türkischen Cesme nach Chios einfach und günstig

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Noch immer campieren Asylsuchende mitten in der Stadt Chios auf öffentlichen Plätzen

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Die Kinder im Camp Souda haben Rettungswesten statt Luftmatratzen

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Während die anderen Kinder plantschen, blickt dieses Mädchen aus Syrien die meiste Zeit aufs Meer - gegenüber ist die türkische Küste

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Ein paar Momente Unbeschwertheit - und Abkühlung

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„Wir brauchen kein Essen, wir brauchen eine Zukunft“, steht auf einem Schild im Camp Souda

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Ein wichtiger Ort in jedem Flüchtlingslager ist die Aufladestation für Mobiltelefone, aber auch für Wasserkocher

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Schatten ist rar, in den Flüchtlingslagern auf der Insel Chios brennt die Sonne bereits Anfang Juni den ganzen Tag vom Himmel

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Außer Warten auf das Asylverfahren gibt es im Camp Souda nicht viel zu tun