Most an dritter Stelle
Im Zeichen der Flüchtlingskrise und einer anhaltend schwachen Wirtschaft hat der jüngste EU-Mitgliedsstaat Kroatien am Sonntag ein neues Parlament gewählt. Nachwahlbefragungen zufolge gibt es ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen dem Mitte-links-Bündnis von Regierungschef Zoran Milanovic und der rechtskonservativen Patriotischen Koalition um die Oppositionspartei HDZ. Bereits in Umfragen wurden ein enges Rennen und damit schwierige Regierungsverhandlungen prognostiziert. Als Königsmacher wird die Partei Mos, die neue dritte Kraft im Lande, gehandelt.
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