Experten bei Einschätzungen gespalten
Ein riesiger Schuldenberg und unbewältigte Bankenprobleme: Irland ist derzeit das Sorgenkind Europas. Mit der gelungenen Aufnahme von 1,5 Milliarden Euro neuer Schulden mit Staatspapieren verschaffte sich die Regierung am Dienstag nur kurz Luft: Wie das irische Statistikamt verlautbarte, fiel das Land im Frühjahrsquartal unerwartet in die Rezession zurück, die Wirtschaft schrumpfte um 1,2 Prozent. Hinter den Bemühungen, das Land aus der Krise zu führen, steht nun erneut ein großes Fragezeichen. Während manche Experten zuversichtlich sind, sehen sich andere in ihrer Kritik bestätigt: Der Aufstieg des „keltischen Tigers“ sei eine einzige große Illusion gewesen.
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