Chance, wenn „alles richtig gemacht wird“
Angesichts steigender Lebensmittelpreise haben sich ausländische Investoren in den letzten Jahren große Flächen an Ackerland in den Entwicklungsländern gesichert. Nun wurde eine lang erwartete Studie der Weltbank veröffentlicht. Diese kommt zwar zum Schluss, dass - vorausgesetzt, es werde „alles richtig gemacht“ - solche Verkäufe durchaus eine Chance für die betroffenen Länder sein könnten. Spekulationen mit Ackerland seien aber nicht zuletzt mit einem „bedeutenden Risiko“ verbunden, womit auch die Weltbank den von Kritikern geäußerten Vorwurf des „Neokolonialismus“ nicht entkräften konnte.
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