Hoffnungen ruhen auf Lufthansa

In Deutschland wird auf Hochtouren an der Abwicklung der zweitgrößten Fluggesellschaft des Landes gearbeitet. Air Berlin, Mutterkonzern der heimischen Niki, beantragte am Dienstag die Insolvenz, nachdem Großaktionär und Geldgeber Etihad den Geldhahn zugedreht hatte. Eine Geldspritze der deutschen Regierung von 150 Mio. Euro sichert nun vorerst den Weiterbetrieb. Verhandelt wird jetzt vor allem mit der Lufthansa, die Teile der Airline übernehmen soll. Ein Teil könnte auch an Billigflieger easyJet gehen. Einen Strich durch diese Rechnung will die irische Billigfluglinie Ryanair machen - sie legt Beschwerde bei den Kartellbehörden ein.

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