Bandenboss wurde „zu gierig“

Einer der Angeklagten im Prozess zu den 71 toten Flüchtlingen an der A4 im Burgenland hat ein Geständnis abgelegt. Der Komplize belastete laut dem vor Gericht im ungarischen Kecskemet verlesenen Einvernahmeprotokoll den Bandenchef schwer. Dieser sei zu gierig geworden: „Deswegen sitzen wir hier.“ Begonnen hatte die Zusammenarbeit mit dem aus Afghanistan stammenden mutmaßlichen Drahtzieher mit Autogeschäften. Der Komplize schilderte auch die Schlepperfahrt im Detail. Von den 71 toten Menschen habe er erst im Fernsehen erfahren.

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