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Rückgang in EU um knapp 20 Prozent

Das Innenministerium hat am Dienstag die Zahl der neuen Erstasylantragsteller im März mit 2.178 angegeben. Die EU-Statistikbehörde Eurostat hatte zuvor mitgeteilt, dass es aus Österreich keine März-Zahlen gebe. Das Innenministerium wies eine Verantwortung dafür zurück, man habe die Zahlen rechtzeitig an die Statistik Austria geliefert. Diese habe die Daten nicht rechtzeitig verarbeitet und bei Eurostat eingelesen, was bedauerlich sei. Allerdings solle das nicht als Kritik an der Statistik Austria verstanden werden.

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Rechnet man die nun vom Innenministerium genannten 2.178 Anträge dazu, beläuft sich die Zahl für alle EU-Staaten bei den Asylanträgen im ersten Quartal des Jahres auf 166.733. Im Vergleichszeitraum 2016 waren es 207.000. Das ist ein Rückgang um 19,45 Prozent.

Weiterhin war die Zahl in diesem Jahr in Deutschland mit 49.100 am höchsten. Das sind 30 Prozent aller Erstasylanträge in der Europäischen Union. Dann folgen Italien mit 36.900 im ersten Quartal oder 22 Prozent, Frankreich (22.000 oder 13 Prozent) und Griechenland (16.500 oder 10 Prozent).

Karte zu Asylwerberzahlen

Grafik: APA/ORF.at; Quelle: APA/eurostat/BMI

Im Vergleich zu den ersten drei Monaten 2016 ging der Anteil der Erstasylwerber in Deutschland um 36 Prozent zurück, in den Niederlanden um 34 Prozent, in Griechenland um 18 Prozent und in Schweden um 15 Prozent. Auf der anderen Seite gab es den stärksten Anstieg in Spanien mit 30 Prozent und in Frankreich mit neun Prozent.

Gemessen an der Bevölkerung eines Landes wies Griechenland mit 1.534 Asylanträgen auf eine Million Einwohner den höchsten Anteil auf. Dann folgen Zypern (1.308), Luxemburg (1.175) und Malta (884). Die niedrigsten Raten gab es in der Slowakei (11 auf 1 Million), Portugal (24), Polen (25), Tschechien (28), Rumänien (32), Litauen (34) und Kroatien (35). Der EU-Durchschnitt betrug 332 pro Million Einwohner.

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