Tauziehen zwischen Parteien
Der US-Kongress hat den drohenden „Stillstand“ der Regierung vorerst abgewendet. Nach dem Repräsentantenhaus stimmte am Freitag auch der Senat einem vorläufigen Haushaltsgesetz zu, mit dem die Finanzierung der Regierung bis zum 5. Mai sichergestellt wird.
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Hätte sich der Kongress nicht geeinigt, wäre der Regierung um Mitternacht das Geld ausgegangen - ausgerechnet zum 100. Amtstag des Präsidenten Donald Trump. Allerdings spielt der Kongress nur auf Zeit. Beide Kammern müssen nächste Woche ein weiteres Gesetz verabschieden, das die Regierungsgeschäfte dann bis Ende September aufrechterhält.
Hintergrund der Verzögerungen sind Streitigkeiten zwischen Republikanern und Demokraten über den Inhalt des Gesetzes. Das Weiße Haus wollte, dass der ursprüngliche Entwurf erste Gelder für den Bau einer Mauer an der Grenze zu Mexiko enthält, es rückte aber angesichts des Widerstandes im Kongress davon ab.
US-Wirtschaft schwächelt
Die US-Wirtschaft ist indes deutlich schwächer ins Jahr gestartet als erwartet. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg im ersten Quartal auf das Jahr hochgerechnet um 0,7 Prozent, wie das Handelsministerium in Washington mitteilte. Das ist deutlich schwächer als das Wachstum im Schlussquartal 2016 von 2,1 Prozent. Analysten hatten zwar eine Abschwächung erwartet, allerdings nur auf 1,0 Prozent.
Wachstumszahlen werden in den USA auf ein Jahr hochgerechnet. Die annualisierten Raten geben an, wie stark die Wirtschaft wachsen würde, wenn das Tempo ein Jahr lang gehalten würde. In Europa wird auf diese Annualisierung verzichtet. Deshalb sind die Wachstumsraten geringer und nicht unmittelbar mit amerikanischen Werten vergleichbar.
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