Hofer will Fairnessabkommen zustimmen

Die Stichwahl um das Bundespräsidentenamt findet zwar erst im Oktober statt, der Wahlkampf nimmt aber bereits Fahrt auf. Am Freitag nutzte FPÖ-Kandidat Norbert Hofer die Forderung des Wiener Erzbischofs Kardinal Christoph Schönborn nach einem Fairnessabkommen zu einem Aufruf an seinen Kontrahenten: Das Team von Alexander Van der Bellen müsse die „Vorfeld- und Parteiorganisationen der linken Seite“ in Zaum halten, so Hofer, der einem derartigen Abkommen dieses Mal zustimmen will. Der von den Grünen unterstützte Van der Bellen wiederum beklagte eine „Schmutzkübelkampagne“ von „rechtsextremen Seiten“ und verlangte von der FPÖ eine Garantie, die Wahl nicht nochmals anzufechten.

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