Meiste Fälle in ZAR und DR Kongo
Im vergangenen Jahr verzeichneten die Vereinten Nationen (UNO) 69 Vorwürfe gegen UNO-Personal wegen sexuellen Missbrauchs, darunter auch Blauhelmsoldaten und Polizisten. Mehr als die Hälfte davon bezieht sich auf zwei Friedensmissionen, jene in der Zentralafrikanischen Republik (ZAR) und jene in der Demokratischen Republik Kongo (DR Kongo). Die Anschuldigungen treffen Personen aus 21 Ländern, die meisten davon afrikanisch. Auch Personal aus Deutschland, Kanada und der Slowakei befindet sich unter den Beschuldigten. Die Zahlen gehen aus einem am Freitag veröffentlichten Bericht hervor. Bei der UNO war von einem „besorgniserregenden Anstieg“ die Rede.
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