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Fast drei Mrd. Dollar Überschuss

Einen Geldregen für Disney hat der jüngste Teil der „Star Wars“-Saga gebracht. Der Blockbuster bescherte dem Konzern ein Rekordquartal. Von Oktober bis Dezember des vergangenen Jahres wuchs der Überschuss im Vergleich zum entsprechenden Wert 2014 um 32 Prozent auf 2,9 Mrd. Dollar (2,6 Mrd. Euro).

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Zu dem Unterhaltungskonzern gehören neben Lucasfilm noch Freizeitparks sowie das Mediengeschäft mit den Disney-Fernsehkanälen sowie dem Sportsender ESPN und dem Sender ABC. Bei ESPN ging es zuletzt aufgrund gestiegener Programmkosten nicht gut. Höhere Umsätze der Disney-Vergnügungsparks und der Erfolg von „Stars Wars“ machten das aber wett und ließen den gesamten Umsatz um 14 Prozent auf 15,2 Milliarden Dollar steigen.

Gewinne dank Fanartikeln

Im Filmgeschäft, zu dem auch die Pixar- und Marvel-Studios gehören, stand sogar ein Umsatzplus von 46 Prozent in der Bilanz. Der Absatz von Fanartikeln boomt angesichts der Hollywood-Erfolge ohnehin weiter. Mit „Star Wars“-Produkten hat das Unternehmen seit dem Filmstart im Dezember bereits Hunderte Millionen Dollar eingenommen. Der Verkauf von Spielzeug und anderen Accessoires hat sich für Disney schon vor Langem zu einem höchst lukrativen Geschäft entwickelt. So sind beispielsweise Artikel zum Film „Frozen“ („Die Eiskönigin“) seit Jahren ein Dauerbrenner für den Medienkonzern.

Nicht zuletzt dank „Star Wars“ stieg Disney zur stärksten Marke der Welt auf, so eine Anfang Februar vorgestellte Studie des Londoner Analysehauses Brand Finance. Allein der Markenwert von „Star Wars“ liege bei zehn Milliarden Dollar. Damit hätten sich die gut vier Milliarden Dollar, die der Konzern dem Schöpfer der Fantasy-Reihe, George Lucas, 2012 für sein Imperium zahlte, sehr gelohnt.

Probleme bei Kabelkanälen

Doch ganz rosig ist die Situation nicht. Bei der Kabelkanalsparte legte der Umsatz nur leicht zu, der Betriebsgewinn sank sogar. Investoren sind über die Situation der Kabelkanäle beunruhigt, da Disney wie andere Fernsehanbieter auch unter der zunehmenden Konkurrenz durch Internet-Streamingdienste leidet. Anleger schauten vor allem auch auf die Probleme bei ESPN. In den letzten zwölf Monaten brachen die Aktien um fast zehn Prozent ein. Die Großbank Barclays riet ihren Klienten Mitte Jänner wegen der Probleme bei ESPN sogar zur Vorsicht bei dem Papier.

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