„Gefällt mir“ ist nicht mehr allein
Für viele überraschend ist der viel diskutierte „Gefällt mir“-Button seit Mittwoch auf Facebook nicht mehr allein. Mit einem Herz und den Emojis „Haha“, „Wow“, „Traurig“ und „Wütend“ gibt es gleich fünf Alternativen und aus Facebooks Sicht nun auch ausreichend Spielraum für Emotionen.
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Ein auf Emojis basierendes Bewertungssystem wurde von Facebook-Gründer und -Chef Mark Zuckerberg bereits im September angekündigt - ob und wann diese umgesetzt werden sollen, blieb damals allerdings noch offen. Deutlich wurde aber bereits damals: einen vielfach geforderten „Gefällt mir nicht“-Button wird es auf Facebook wohl auch weiterhin nicht geben. Vermisst wird in der nun umgesetzten Ankündigung Zuckerbergs zudem ein sechstes Symbol. Der Grund: Das für Zustimmung angedachte „Yay“ wurde wieder gestrichen.

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Die fünf umgesetzten Symbole stehen für Liebe (ein Herz), Lachen (ein entsprechendes Emoji-Symbol mit der Bezeichnung „Haha“), Überraschung („Wow“), „Traurig“ (Gesicht mit Träne) und „Wütend“ (rot im Gesicht). Zur Begründung für die Auswahl hatte Facebook unter anderem darauf verwiesen, dass es zum Beispiel problematisch sei, unter einem Trauereintrag ein „Gefällt mir“ anzuklicken.
Auf den ersten Blick ändert sich für Facebook-User nur wenig. Erst wenn sie auf dem Smartphone einen „Like“-Button lange gedrückt halten oder mit dem Mauszeiger darübergleiten, erscheinen die neuen Symbole.
„Schnell, einfach und gestenbasiert“
Dem grünen Licht für die neuen Bewertungssysmbole ging eine monatelange intensive Testphase voran, wie unter anderem das Techportal Wired berichtete. Dieser sei dann auch „Yay“ zum Opfer gefallen, da dieses Symbol laut Facebook nicht universell verständlich sei. In Summe sei an der „Mission Reaction“ weit über ein Jahr gearbeitet worden, Hunderte mögliche Symbole sollen getestet worden sein. Zuckerberg beendete schließlich im September des Vorjahres Spekulationen rund um die vielfach auch von Facebook-Usern eingeforderten Alternativen.
Laut, Julie Zhuo - bei Facebook für Produktdesign zuständig - habe man nun eine Möglichkeit geschaffen, auf Facebook „schnell, einfach und gestenbasiert“ ein Feedback zu hinterlassen. „Wir haben den Leuten zugehört und wissen, dass es mehr Wege geben sollte, um einfach und schnell ein Gefühl auszudrücken“, schrieb zudem Facebook-Manager Sammi Krug auf dem Firmenblog.
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