Mit 3.600 Asylwerbern weiter überbelegt
Nach der scharfen Kritik an den Zuständen im Erstaufnahmezentrum Traiskirchen durch die Menschenrechtsorganisation Amnesty International (AI) bestimmen auch weiterhin gegenseitige Schuldzuweisungen die heimische Asyldebatte. Traiskirchen selbst bleibt mit derzeit 3.600 Asylwerbern indes weiterhin überbelegt - eine Entspannung der auch vom Innenministerium als „prekär“ bezeichneten Situation soll nun eine weitere Notlösung, konkret die Entsendung mobiler Ärzteteams bringen. Von einer „Notsituation“ spricht indes auch die für die Verwaltung von Traiskirchen zuständige Privatfirma ORS, die nun ebenfalls eine „mobile Kontrolle des Areals“ ankündigte.
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