Keine verpflichtende Quote

Es mutet wie eine Parallelaktion an: Nachdem ein Asylgipfel auf höchster innenpolitischer Ebene bei der Frage, verpflichtende Bezirksquoten einzuführen, gescheitert ist, ist 24 Stunden später ganz Ähnliches auf europäischer Ebene passiert: Beim Gipfel in Brüssel sagte der EU-Rat in der Nacht auf Freitag Nein zu einer verpflichtenden Länderquote, um Zehntausende Flüchtlinge gerechter aufzuteilen. Sieben Staaten hatten sich quergelegt, sodass eine Einigung unmöglich war. Das führte zu einem heftigen Streit, in dem Italiens Premier Matteo Renzi sehr deutlich wurde.

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