Geschäfte mit der „Pensionslücke“
In den vergangenen Tagen und Wochen haben Tausende Österreicher Post von der Pensionsversicherungsanstalt (PVA) bekommen: Mehr als zwei Millionen Informationsschreiben über den Stand der „Erstgutschrift“ auf dem Pensionskonto wurden seit Juni verschickt. Der Blick auf die nackte Zahl löst bei vielen Unbehagen aus. Wiewohl auch in dem Schreiben deutlich darauf hingewiesen wird, dass dies nur eine Momentaufnahme ist und sich die zu erwartende monatliche Pension im Verlauf der weiteren Arbeitsjahre steigert, herrscht offenbar große Verunsicherung. Genau da setzen derzeit Banken und Versicherungen an, die ihren Kunden nahelegen, ihre „Pensionslücke“ zu schließen.
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