„Kopfschütteln“ im Heer

Der von Misstrauen und gegenseitigen Vorwürfen gebeutelten Koalition steht neuer Unfrieden ins Haus. Im Ö1-Morgenjournal warnte Finanzminister Vizekanzler Michael Spindelegger (ÖVP) davor, „das Heer nicht auszuhungern“, und nahm Verteidigungsminister Gerald Klug (SPÖ) in die Pflicht, Reformpläne zu präsentieren. Dessen Replik ließ nicht lange auf sich warten: Der Vizekanzler habe beim Bundesheer „einiges an Kopfschütteln“ ausgelöst, so Klug. Die Schuld für die Misere des Heeres sieht der Verteidigungsminister auch nicht bei sich, sondern beim Finanzminister. Laut Klug kann die Armee mit den momentanen Mitteln nicht länger finanziert werden.

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