„Überausgaben statt Überschüsse“
Nach der Konsultationsrunde mit den Ministerien zu deren Finanzgebaren sieht Finanzminister Michael Spindelegger (ÖVP) einen „Anpassungsbedarf“. Es gebe Abweichungen von „mehreren hundert Millionen Euro“, sagte er am Freitag. „Wir haben bei jedem Minister eine Herausforderung.“ Einer Steuerreform erteilte Spindelegger erneut eine Absage. Man habe nicht über Überschüsse, sondern „Überausgaben“ geredet. Konkrete Zahlen wollte der ÖVP-Chef allerdings nicht nennen. Koalitionspartner SPÖ sieht in Spindeleggers Aussagen „pure Panikmache“ und ein „Ablenkungsmanöver“.
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