Neue Ängste nach dem Fall Spanien
Sie gilt als noch größeres Schreckgespenst als die Inflation: die Deflation, also anhaltend fallende Preise. Vor kurzem konnte der Chef der Europäischen Zentralbank, Mario Draghi, noch keine konkreten Anzeichen für sinkende Preise erkennen. Doch dann trat am Freitag in Spanien überraschend genau das ein, was die Konjunktur abzuwürgen droht - das Land rutschte in die Deflation. Vor allem bei Nahrungsmitteln und Getränken verfallen die Preise. Doch was auf den ersten Blick nach einer guten Sache für Konsumenten aussieht, erweist sich als folgenschweres Szenario, das nach Meinung mancher Ökonomen der gesamten Euro-Zone droht.
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