Politische Verfolgung hat zugenommen

Es lag Euphorie in der Luft, als der iranische Präsident Hassan Rouhani vergangenen Sommer sein Amt antrat. Unter dem Motto „Kooperation statt Konfrontation“ wollte er vieles besser machen als sein umstrittener Vorgänger Mahmoud Ahmadinedschad. Außenpolitisch gibt er sich reformbereit und zugänglich, im Iran selbst sieht es anders aus: An der problematischen Menschenrechtslage hat sich nichts geändert - ganz im Gegenteil: Seit Jahresbeginn gab es mehr Hinrichtungen als im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Die Fakten, die von Zeit zu Zeit nach außen dringen, sind haarsträubend - von angekündigten Reformen keine Spur.

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