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Samsung hält die Smartphone-Krone

Der Smartphone-Markt hat im vergangenen Jahr erstmals die Marke von einer Milliarde verkauften Geräten überschritten. Samsung hielt sich mit einem Anteil von 31,3 Prozent mit großem Abstand auf dem ersten Platz, so die Marktforschungsfirma IDC. Damit steigerte der Platzhirsch seinen Marktanteil seit 2012 (30,3 Prozent) noch etwas.

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Apple verlor als Zweitplatzierter mit dem iPhone hingegen an Boden. Lag der Markanteil 2012 noch bei 18,7 Prozent, hielt Apple 2013 nur noch 15,3 Prozent. Um den dritten Rang kämpften im Vorjahr der chinesische Anbieter Huawei und LG aus Südkorea mit jeweils 4,9 (2012: vier Prozent) und 4,8 Prozent (2012: 3,6 Prozent). Insgesamt wurden laut IDC im Jahr 2013 etwa 1,004 Mrd. Smartphones verkauft. Das entspricht einem Zuwachs von 38,4 Prozent. Der Anteil von Smartphones machte gut 55 Prozent des gesamten Handymarkts aus.

Apple enttäuschte trotz Verkaufsrekord

Apple gab am Montag seine Quartalszahlen bekannt. Demnach verkaufte der US-Konzern im Weihnachtsgeschäft mit 51 Millionen iPhones und 26 Millionen iPads mehr Geräte als jemals zuvor. Jedoch lagen die Zuwächse unter denen der Vergangenheit und auch unter den Erwartungen der Analysten. Apple-Chef Tim Cook räumte dazu ein, auf dem nordamerikanischen Markt die Nachfrage nach dem Spitzenmodell 5s unterschätzt zu haben. Indirekt signalisierte er damit auch, dass das billigere iPhone 5c mit Plastikgehäuse und ohne Fingerabdruckscanner schlechter ankam als gedacht.

Anlegern wächst Konzern nicht schnell genug

Zudem stagnierte der Gewinn mit 13,1 Mrd. Dollar (9,59 Mrd. Euro) auf dem Niveau der zwei vorherigen Weihnachtsquartale. Der Umsatz konnte im abgelaufenen Geschäftsquartal um sechs Prozent auf 57,6 Mrd. Dollar (42,17 Mrd. Euro) erhöht werden. Die Anleger reagierten enttäuscht und ließen die Aktie nachbörslich um acht Prozent fallen.

„Wir sind sehr zufrieden“, sagte Cook am Unternehmenssitz in Cupertino. Apple investiere auch weiterhin kräftig in neue Produkte und Dienste. Wie immer vermied er es weitgehend, Details zu nennen. In einem ungewöhnlichen Schritt deutete Cook zwar Pläne für ein mobiles Bezahlsystem an. Hinweise auf künftige Geräte gab es aber nicht. Schon seit längerem wird über einen Apple-Fernseher und eine Computeruhr spekuliert sowie über iPhones mit größerem Bildschirm.

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