Für Wien ungewöhnliche Maßnahmen
Im Vorfeld des Wiener Akademikerballs (vormals WKR-Ball) in der Wiener Hofburg am Freitag verschärfen sich die Kontroversen um die von der FPÖ organisierte Veranstaltung. Die Polizei fürchtet eine Eskalation, es werden deshalb für Wiener Verhältnisse eher ungewöhnliche Maßnahmen ergriffen. Es gilt nicht nur ein Platzverbot vor der Hofburg, sondern auch ein Vermummungsverbot in mehreren Bezirken. Die Initiative „Jetzt Zeichen setzen!“, der auch KZ-Überlebende angehören, sagte eine bereits genehmigte Demonstration am Donnerstag ab. Die Journalistengewerkschaft legte Protest gegen „Zensurmaßnahmen“ ein, da auch die Presse praktisch unter Polizeiaufsicht gestellt wird.
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