Lange Liste an Kritikpunkten
Jeder fünfte bis siebente Österreicher ist im Laufe seines Lebens von der Gefahr betroffen, an einer ernstzunehmenden Depression zu erkranken. Diese hat sich längst zur Volkskrankheit und damit einer enormen Herausforderung für das Gesundheitssystem ausgewachsen. Reagiert wird darauf nur unzureichend, wie Experten gegenüber ORF.at kritisieren. Ein fehlender nationaler Aktionsplan, zu wenig Psychiater und Psychotherapien auf Krankenschein, Krankenkassen, in denen die Identifikation von Depressionen schlicht nicht vorgesehen ist - die Liste der Kritikpunkte ist lang. Bei den Sozialversicherungsträgern sieht man Nachholbedarf vor allem bei den Hausärzten.
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