Die stärksten Volkswirtschaften
Zur Gruppe der 20 (G-20) gehören die 19 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer sowie die Europäische Union. Die Gruppe steht für zwei Drittel der Weltbevölkerung, rund 90 Prozent der globalen Wirtschaftskraft und vier Fünftel des weltweiten Handels.
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Neben den G-8-Staaten Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Japan, Kanada, Russland und USA gehören Argentinien, Australien, Brasilien, China, Indien, Indonesien, Mexiko, Saudi-Arabien, Südafrika, Südkorea und die Türkei dazu. An G-20-Gipfeln nehmen auch Organisationen wie die Weltbank, der Internationale Währungsfonds (IWF) und die Vereinten Nationen teil. Die jährlich wechselnde G-20-Präsidentschaft liegt 2013 bei Russland.
Erster Gipfel nach Lehman-Pleite
Als Reaktion auf Finanzkrisen in Asien, Brasilien und Russland wurde 1999 in Berlin zunächst von Finanzministern und Zentralbank-Präsidenten die G-20 gebildet. Nach der Pleite der US-Investmentbank Lehman Brothers am 15. September 2008 drohte die Weltwirtschaft zu kollabieren. Unter diesem Eindruck kamen am 15. und 16. November erstmals die G-20-Staats- und Regierungschefs zusammen, um Notfallmaßnahmen auf den Weg zu bringen.
Konstantinpalast bei Sankt Petersburg
Der Gipfel am Donnerstag und Freitag findet in Sankt Petersburg statt. Als Kongresszentrum dient der Konstantinpalast. Der Komplex für offizielle Empfänge am Ufer des Finnischen Meerbusens stammt aus Zarenzeiten und gilt als russisches Architekturdenkmal des 18. Jahrhunderts. Er beherbergt auch die Kunstsammlung des berühmten Cellisten Mstislaw Rostropowitsch (1927 - 2007) sowie einen der weltweit größten Weinkeller.

Reuters/Alexander Demianchuk
Der in einem weitläufigen Park gelegene Palast gilt als Architekturdenkmal des 18. Jahrhunderts
3.000 Journalisten wollen über das Treffen berichten, wie Kreml-Mitarbeiter bei einem Rundgang sagen. Von fünf Sälen für die Pressekonferenzen sei einer allein für den russischen Präsidenten Wladimir Putin reserviert. Der internationale Flughafen Pulkowo der Touristenmetropole ist ausgerechnet zur noch laufenden Urlaubszeit für Reisende gesperrt, damit die Delegationen landen und starten können. Reisende sollen den Zug nehmen und Flughäfen in Moskau oder Helsinki nutzen.
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