Liegt Bestechung vor?
Der Handel mit Patientendaten ist nun im Visier der Justiz. Mit den rund 350 Ärzten, die Daten über Medikamente an den US-Gesundheitsdienstleister IMS Health verkauft haben, beschäftigt sich die Korruptionsstaatsanwalt. Sie prüfe, ob ein Anfangsverdacht für ein Bestechungsdelikt vorliege, so deren Sprecher Erich Mayer am Mittwoch im Ö1-Mittagsjournal. Die Ärztekammer will unterdessen die Ärzte mit einem Rundschreiben informieren. Man prüfe, ob die Weitergabe von Verschreibungsdaten legal sei oder nicht, so Ärztekammer-Präsident Artur Wechselberger.
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