Weitgehend diktiertes Kandidatenfeld

Nach acht Jahren unter Präsident Mahmud Ahmadinedschad befindet sich der Iran nicht nur international in der Isolation, auch die Wirtschaft des rohstoffreichen Landes - Stichwort Arbeitslosigkeit, Inflation, Lebensmittelpreise - steckt in einer tiefen Krise. Doch während Ahmadinedschads umstrittene Wiederwahl 2009 noch von Massenprotesten begleitet wurde, bestimmt diesmal breite Ernüchterung das bisherige Bild der Wahl. Einen der Gründe orten Beobachter in den blockierten Kommunikationskanälen. Nicht zuletzt dürfte aber das von der religiösen Führung weitgehend diktierte Kandidatenfeld kaum Hoffnung auf Reformen geben.

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