Droht mit Strafzahlung für Geldhorten
Mit einer historischen Zinssenkung - der Leitzins wurde auf das Rekordtief von 0,5 Prozent abgesenkt - will die Europäische Zentralbank die Rezession im Süden der Euro-Zone bekämpfen. Doch EZB-Chef Draghi ist offenbar selbst klar, dass dieser Schritt nicht reichen wird, und stellt den Banken die Rute ins Fenster: Sollten diese die Zinssenkung nicht dazu nützen, mehr Kredite an Unternehmen zu vergeben, wären künftig auch De-facto-Strafzahlungen nötig: Dann nämlich, wenn Banken das Geld lieber bei der EZB in Sicherheit bringen.
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