Tadic muss sich geschlagen geben
Die Sensation ist perfekt: Alle hatten damit gerechnet, dass Staatspräsident Tadic auch eine dritte Amtsperiode an der Spitze Serbiens bleibt. Doch in der Stichwahl am Sonntag setzte sich völlig überraschend sein Kontrahent Nikolic durch - wohl aufgrund der katastrophalen Wirtschaftslage und wegen der niedrigen Wahlbeteiligung. Der Machtwechsel beeinflusst auch den geplanten EU-Beitritt Serbiens. Der ehemalige Nationalist und EU-Gegner Nikolic zeigte sich zuletzt betont europafreundlich. Doch seine Gegner zweifeln an seinem Gesinnungswandel.
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