„Sind keine Störenfriede“
Mit der Forderung nach Sondersicherheiten für die Teilnahme am Hilfspaket für Griechenland hat die finnische Regierung für Aufregung unter den Euro-Ländern gesorgt. Bei einem Treffen mit Österreichs Präsidenten Heinz Fischer bekräftigte Finnland am Donnerstag seine Haltung.
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Die anhaltenden Meinungsverschiedenheiten in der Euro-Zone über die Voraussetzungen für ein neues Rettungspaket für Griechenland waren eines der Themen des Treffens der Staatspräsidenten Finnlands und Österreichs in Helsinki. „Wir sind nicht die Störenfriede“, zeigte sich die finnische Präsidentin Tarja Halonen nach einem Gespräch mit Fischer bemüht, die Forderungen der Regierung in Helsinki nach bilateralen Garantien zu erklären und Bedenken um den guten Ruf Finnlands zu zerstreuen.
Haltung keine Überraschung
Sowohl Halonen als auch der bei der an das Gespräch mit Fischer anschließenden Pressekonferenz anwesende Außenminister Erkki Tuomioja betonten, dass die Haltung Finnlands bereits seit längerem in der EU bekannt war und daher eigentlich keine Überraschung für andere Länder hätte sein sollen. Weiters unterstrichen sie die Bereitschaft Finnlands, mit den anderen Euro-Staaten noch auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen.
Finnland hofft auf gemeinsame Lösung
"Wir haben eine Position formuliert, die alle Mitglieder des EU-Rates zur Kenntnis genommen haben, sagte Tuomioja. Er hoffe, dass die derzeit stattfindenden Gespräche unter den einzelnen Staaten zu einer gemeinsamen Lösung führen würden. Fischer pflichtete dem bei und betonte, die Fragen des Euro seien per Definition unter dem Gesichtspunkt der Solidarität und nach dem Prinzip der Einvernehmlichkeit zu behandeln.
„Der Ruf Finnlands ist jetzt genauso gut wie er vorher war“, antwortete Fischer auf die Frage einer Journalistin über die Reaktionen auf separate Verhandlungen Helsinkis mit Athen über bilaterale Sicherstellungen für die Beteiligung Finnlands an dem von Brüssel in Aussicht gestellten, neuerlichen Hilfspaket.
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