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24 oder 25 Maschinen 2011

Trotz der Probleme mit den Rolls-Royce-Triebwerken will Airbus im kommenden Jahr „24 oder 25“ Maschinen vom Typ A380 ausliefern. Das Programm sei „auf gutem Wege“, sagte Airbus-Verkaufschef John Leahy . Airbus plane, 2011 pro Monat zwei A380 auszuliefern.

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Erst am Dienstag habe Airbus die 40. Maschine des Typs ausgeliefert, die 17. seit Beginn des Jahres. Kunde war die Fluggesellschaft Emirates. Bis Ende dieses Jahres sollen es 20 Maschinen sein. Insgesamt wil Airbus 700 bis 800 Jets des weltgrößten Passagierflugzeugs A380 produzieren, sagte Unternehmenschef Thomas Enders. Der A380 sei ein Flugzeug, das für die nächsten 40 bis 50 Jahre entwickelt worden sei.

Start mit Verzögerung

Der doppelstöckige Airbus A380 ist das größte Passagierflugzeug der Welt mit standardmäßig 525 Sitzen. Der Riesenjet absolvierte im Frühjahr 2005 seinen Erstflug. Der kommerzielle Einsatz startete Ende Oktober 2007 mit einem Sonderflug zwischen Singapur und Sydney.

Erst nach mehrjähriger Verzögerung gelang die Auslieferung. Die Probleme bei der Fertigung stürzten Airbus in eine tiefe Krise. Am 4. November schreckte eine schwere Triebwerkspanne bei einer A380 der australischen Airline Qantas auf. Kurz nach dem Start in Singapur war eines der vier Rolls-Royce-Triebwerke in Brand geraten. Die Maschine musste umkehren und notlanden, verletzt wurde niemand. Enders hatte gesagt, der Zwischenfall werde die Auslieferungen im kommenden Jahr verzögern.

Qantas-A380 wochenlang auf dem Boden

Qantas hatte nach dem Zwischenfall den Großteil ihrer A380-Flotte auf dem Boden gelassen, nur zwei A380 haben den Flugbetrieb unterdessen wieder aufgenommen. Die Teilwiederaufnahme des Betriebs des weltgrößten Passagierflugzeugs stärkte die Zuversicht von Rolls-Royce und des A380-Herstellers Airbus, der mit Verzögerungen seines zwölf Milliarden Euro schweren A380-Programms auf wichtigen Märkten wie den USA und Japan kämpft. Auch die Europäische Agentur für Flugsicherheit (EASA) gab Grund zu Hoffnung - sie lockerte die verschärften Vorgaben für die Kontrollen der Triebwerke.

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