Luxuswagenhersteller Aston Martin geht an die Börse
James Bond will an die Börse: Der britische Luxuswagenhersteller Aston Martin verkündete heute Pläne einer Börsennotierung in London. Details würden am 20. September bekanntgegeben, teilte der Autohersteller mit. Das Unternehmen könnte Berichten zufolge mit bis zu fünf Milliarden Pfund (etwa 5,5 Mrd. Euro) bewertet werden.
Der im zentralenglischen Gaydon angesiedelte Autohersteller wird von dem italienischen Investmentfonds Investindustrial und kuwaitischen Investoren kontrolliert. Der mit 4,9 Prozent an Aston Martin beteiligte Daimler-Konzern werde Aktionär bleiben, teilte der britische Sportwagenhersteller mit.
Aston Martin wurde 1913 in London gegründet. Die Sportwagen des Herstellers wurden später vor allem durch die James-Bond-Filme berühmt. Die Wagen des britischen Geheimagenten werden auch immer wieder für hohe Summen versteigert.