Fortschritte im Kampf gegen Brand in Kalifornien
In ihrem Kampf gegen den bisher größten registrierten Waldbrand in Kalifornien sind die Einsatzkräfte gestern vorangekommen. Der als „Mendocino Complex“ bezeichnete Brand im Norden des US-Bundesstaates war nach Angaben der Feuerwehr zu 47 Prozent eingedämmt - ein deutlicher Fortschritt nach 34 Prozent nur zwölf Stunden zuvor.
Zuletzt waren die Temperaturen in der vom „Mendocino Complex“ heimgesuchten Region etwas gesunken, was den Feuerwehreinsatz erleichterte. Die Einsatzkräfte kamen dadurch beim Anlegen von Gräben zum Stopp der Flammen deutlich voran. Allerdings sieht die Wettervorhersage für die nächsten Tage ungünstig aus. Laut US-Wetterdienst soll es wieder sehr heiß und windig werden.
Der Brand zerstörte nach Angaben der kalifornischen Feuerwehrbehörde bisher rund 120.000 Hektar Land. Das entspricht in etwa der Fläche der Großstadt Los Angeles. Auch in vielen anderen Teilen Kaliforniens kämpften Tausende Einsatzkräfte weiter gegen Waldbrände an.