Schweres Erdbeben in Japan - drei Tote
Bei einem starken Erdbeben im Westen Japans sind heute mindestens drei Menschen ums Leben gekommen. Mindestens 61 Menschen im Raum der Millionenstadt Osaka hätten Verletzungen erlitten, berichtete der japanische Fernsehsender NHK.
Ein neun Jahre altes Mädchen starb, als eine Wand in einem Swimmingpool einstürzte. Die meteorologische Behörde gab die Stärke des Bebens mit 6,1 an, zunächst war sie auf 5,9 geschätzt worden. Eine Tsunami-Warnung wurde nicht ausgegeben.
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Japans Ministerpräsident Shinzo Abe sagte Journalisten, die Priorität der Regierung bestehe darin, „Menschenleben zu retten“. Er habe seine Mitarbeiter angewiesen, „schnell Informationen über Schäden zu sammeln, größte Bemühungen bei der Rettung von Leben zu unternehmen und die Öffentlichkeit schnell und angemessen zu informieren“.
Behörde: Keine Probleme in AKWs
Die Atomregulierungsbehörde sagte, nach dem Beben keine Unregelmäßigkeiten in ihren Einrichtungen festgestellt zu haben. In Tausenden Häusern fiel der Strom aus, zudem wurde in einigen Gegenden der Zugsbetrieb während des morgendlichen Berufsverkehrs unterbrochen.