Syriens UNO-Botschafter: OPCW-Untersuchung beginnt erst

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Die Experten der Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) haben nach Angaben des syrischen UNO-Botschafters noch nicht mit ihrer Arbeit in Duma begonnen. Die Fachleute warteten noch auf grünes Licht eines UNO-Sicherheitsteams, bevor sie mit ihren Untersuchungen beginnen könnten, sagte Botschafter Baschar Dschafari gestern in New York.

Das Sicherheitsteam sei zuvor in Duma eingetroffen, um zu prüfen, ob die OPCW-Experten dort nun ihre Arbeit aufnehmen könnten. „Die syrische Regierung tut alles, was sie kann, um die Arbeit dieser Mission zu ermöglichen“, sagte Dschafari mit Blick auf die OPCW-Untersuchung. Es liege aber in der Hand der UNO und der OPCW, auf Grundlage von Sicherheitsfragen zu entscheiden, ob die Experten ihre Arbeit in Duma aufnehmen könnten.

Laut Hilfsorganisation mehr als 40 Menschen getötet

Die neun internationalen Spezialisten der OPCW sollen prüfen, ob in Duma am 7. April chemische Substanzen gegen Zivilisten eingesetzt wurden. Westliche Staaten machen die syrische Regierung dafür verantwortlich. Nach Angaben der syrischen Zivilschutzorganisation Weißhelme wurden bei einem Angriff mehr als 40 Menschen getötet.

Die USA, Großbritannien und Frankreich hatten ihre Luftattacke auf Giftgaseinrichtungen in Syrien mit dem Gasangriff gerechtfertigt. Dabei waren am Samstag mehr als 100 Marschflugkörper eingesetzt worden.