Justizakt von 1974: Politische Intervention für Toni Sailer
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In der Debatte über sexuelle Übergriffe im Bereich des Skisports ist nun ein Justizakt über einen der ganz Großen aufgetaucht. Der 2009 verstorbene Toni Sailer wurde 1974 im damals noch kommunistischen Polen vor einem Weltcup-Rennen festgenommen - wegen Verdachts der Vergewaltigung. Österreichische Medien bezeichneten ihn später als „freigesprochen“ und „rehabilitiert“.
Dem Justizakt zufolge stimmt das so nicht. Offenbar hatte die österreichische Politik für Sailer interveniert - und es wurde nie geklärt, ob es sich um einen Übergriff oder gar um eine Falle für Sailer gehandelt hatte. Die Rechercheplattform Dossier, die Tageszeitung „Der Standard“ und Ö1 haben recherchiert.
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