Softbank legt sich noch nicht fest
Der Fahrdienstvermittler Uber hat laut Medienberichten den Weg für eine dringend benötigte Milliardeninvestition des japanischen Technologiekonzerns Softbank geebnet. Doch das japanische Unternehmen will sich noch nicht auf eine Beteiligung an Uber festlegen.
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Wie Softbank vergangene Woche mitteilte, erwägt der Konzern eine Beteiligung an dem US-Unternehmen. Eine endgültige Entscheidung sei aber noch nicht getroffen worden. Der Aktienpreis und die Anzahl der Anteilsscheine, die Softbank erwerben könne, müssten „zufriedenstellend“ sein.
Softbank hatte als Führer eines Konsortiums bereits im August Interesse an einer Investition angemeldet. Laut Insidern wurde bei dem Fahrdienstvermittler bereits der Weg für einen Einstieg freigeräumt. Das Geschäft könnte ein Volumen von bis zu zehn Mrd. Dollar (rund 8,5 Mrd. Euro) haben.
Deal könnte Mitgründer weiter einschränken
Zuvor einigte sich Uber auf eine Beteiligung von Softbank. Der Konzern solle einen Anteil von 14 Prozent erwerben. Das Berichteten unter anderem das „Wall Street Journal“ und die „New York Times“. Teil der Abmachung dürfte es auch sein, dass der Einfluss des Mitgründers und langjährigen Chefs Travis Kalanick weiter eingeschränkt werde, hieß es unter Berufung auf informierte Personen. Uber gilt mit einer Bewertung von 69 Mrd. Dollar als das teuerste von Finanzinvestoren gestützte Unternehmen der Welt und strebt bis zum Herbst 2019 einen Gang an die Börse an. Der Fahrdienstvermittler arbeitet nach einer rasanten globalen Expansion jedoch weiterhin mit hohen Verlusten.
Softbank wiederum hat sich in jüngster Zeit einen Namen als Geldgeber für Technologieunternehmen gemacht und ist unter anderem am Uber-Konkurrenten Didi und der indischen Taxi-App Ola beteiligt. Fusionsverhandlungen zwischen dem Sprint-Eigner Softbank und der Deutsche-Telekom-Tochter T-Mobile USA wurden kürzlich ohne Ergebnis beendet. Ein zusätzlicher Anreiz für Uber, sich die Finanzspritze der Japaner zu sichern: Softbank-Chef Masayoshi Son ließ durchblicken, dass er das Geld in den Rivalen Lyft stecken könnte, wenn ein Deal mit dem Marktführer nicht zustande kommt.
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