13 EU-Staaten für Gespräche mit Moskau über „Nord Stream“

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Ungeachtet der Vorbehalte Deutschlands erhält die EU-Kommission Rückendeckung von 13 Mitgliedsländern für direkte Gespräche mit Russland über die umstrittene Gaspipeline „Nord Stream 2“. „Ich bin absolut optimistisch, ein Mandat zu erhalten“, sagte der für die Energieunion zuständige Vizepräsident der Brüsseler Behörde, Maros Sefcovic, gestern der Nachrichtenagentur Reuters. Er sei sich aber bewusst, dass das erst der Beginn der Debatte sei.

Firmen aus Deutschland, Frankreich und Österreich wollen mit dem russischen Monopolisten Gazprom beim Bau der Pipeline „Nord Stream 2“ zusammenarbeiten, die Gas von Russland durch die Ostsee nach Deutschland pumpen soll. In anderen EU-Staaten wird das kritisch gesehen.

EU-Insidern zufolge sind unter anderem Italien sowie Länder Nord- und Osteuropas dafür, dass die EU-Kommission direkt mit Russland über das Projekt verhandelt. Solche direkten Gespräche könnten das Projekt bis über 2019 hinaus verzögern. Die Brüsseler Behörde hatte sich schon mehrmals skeptisch dazu geäußert, ob die Pipeline im Einklang mit EU-Recht steht.