Luxuslabel Michael Kors muss Geschäfte schließen

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Der Luxusmodehersteller Michael Kors ist in die roten Zahlen gerutscht und will bis zu 125 seiner weltweit 960 Filialen schließen.

Vor allem die Geschäfte in Europa und den USA gingen schlecht, teilte das für seine Handtaschen und Schuhe bekannte US-Unternehmen gestern mit. Das konnten Zuwächse in Asien nicht ausgleichen. Der Konzernumsatz sackte im ersten Quartal um rund elf Prozent auf 1,06 Milliarden Dollar ab.

Unter dem Strich stand ein Verlust von 26,8 Millionen Dollar nach 177 Mio. Dollar Gewinn vor Jahresfrist. Für das Gesamtjahr sagte Kors 4,25 Milliarden Dollar Umsatz und damit weniger als von Analysten erwartet voraus. Firmenchef John Idol sagte, man müsse mehr tun, um die Kunden wieder für die Marke zu begeistern. Die Aktien des Konzerns verloren vorbörslich rund sechs Prozent.