Einst kriegsnotwendige Technik
Kurz vor dem Ersten Weltkrieg wurde mit dem Bau der Radiostation am Laaer Berg begonnen - bis zum Jahr 1918 entstand dort ein wichtiger Teil für die Infrastruktur des Funkverkehrs der k. u. k. Armee. Nach dem Krieg wurde die Anlage zivil genutzt. Mit dem Verschwinden von Diensten wie Telegrammen und Telex-Nachrichten verlor auch die Anlage ihre Bedeutung.
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Vom Ersten Weltkrieg bis in die späten 1990er Jahre herrschte auf dem Gelände der Empfangsanlage Laaer Berg Betrieb

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Die Masten zeugen von den Anfängen der Funkgeschichte in Österreich

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An der Nordseite des Gebäudes sendet und empfängt immerhin noch ein Handymast der Telekom Signale

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Der Nachrichtenverkehr im Vorfeld zum Vertrag von St. Germain wurde über die Radiostation Laaer Berg abgewickelt

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Die Planung für die Anlage begann 1912. Im Jahr darauf wurde das Gebäude errichtet

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Heute hat die Natur das Gelände fest im Griff

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Blick vom Laaer Berg in Richtung Kraftwerk Simmering

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Die Zeit hat an der Hauptfassade der Empfangsanlage ihre Spuren hinterlassen

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Einst arbeiteten hier Nachrichtentechniker der Armee

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Das steppenartige Areal besitzt auch eine animalische Facette. Hier befindet sich die letzte Zieselkolonie Wiens

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Der Zieselbestand war Grund für das Scheitern eines geplanten Siedlungsprojekts

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Heute üben lediglich die historischen Wasserspeier ihre alte Funktion aus
Johannes Luxner (Text), für ORF.at, Christian Öser (Bild), ORF.at