Trump spricht US-Geheimdiensten sein Vertrauen aus

Dieser Artikel ist älter als ein Jahr.

Der neue US-Präsident Donald Trump hat den US-Geheimdiensten sein volles Vertrauen ausgesprochen. „Ich bin zu 1000 Prozent auf Eurer Seite“, sagte Trump heute bei einem Besuch des Auslandsgeheimdienstes CIA in Langley bei Washington. Die Geheimdienste hätten vielleicht nicht immer den Rückhalt bekommen, den sie wünschten, aber mit seinem Amtsantritt würden sie ihn nun bekommen.

Immer wieder Angriffe im Wahlkampf

Trump hatte die Geheimdienste in den vergangenen Monaten wiederholt kritisiert, insbesondere wegen deren Bericht zu den mutmaßlichen russischen Cyber-Interventionen zu seinen Gunsten im Wahlkampf. Er zog diese Erkenntnisse massiv in Zweifel.

Als Anfang Jänner das Dossier eines ehemaligen britischen Geheimdienstagenten ans Licht kam, wonach angebliche inkriminierende Informationen über Trump in den Händen der Russen sein sollen, verschärfte dieser seine Angriffe auf die Geheimdienste. Er beschuldigte sie, das Dossier durchgesteckt zu haben, und warf ihnen sogar Nazi-Methoden vor. Diese Vorwürfe erwähnte Trump nun bei seinem Besuch in Langley mit keinem Wort.

„NYT“: Schwiegersohn darf Präsidenten beraten

Unterdessen wurde bekannt, dass der Schwiegersohn von Trump, Jared Kushner, dem neuen US-Präsidenten einer Zeitung zufolge als Berater dienen darf. Wie die „New York Times“ berichtete, sieht das Justizministerium keinen Verstoß gegen die US-Gesetze gegen Günstlingswirtschaft. Diese seien nicht auf Posten innerhalb des Präsidialamts anwendbar, hieß es demnach in einer Analyse des Ministeriums.

Der 36-jährige Kushner ist mit Trumps Tochter Ivanka verheiratet. Er soll sich früheren Angaben zufolge mit den Themen Handel und Nahost befassen und kein Gehalt erhalten.