Football Leaks: Beraterfirma stellt sich hinter Ronaldo
Die Fußballberaterfirma Gestifute hat die Steuervermeidungsvorwürfe gegen Real-Madrid-Superstar Cristiano Ronaldo und Manchester-United-Trainer Jose Mourinho zurückgewiesen. „Sowohl Cristiano Ronaldo als auch Jose Mourinho sind ihren steuerlichen Pflichten bei den spanischen bzw. britischen Steuerbehörden voll und ganz nachgekommen“, hieß es gestern in einer Erklärung.
Beide hätten sich nie eines Steuervergehens schuldig gemacht. Gestifute drohte deshalb rechtliche Schritte an: „Jede Unterstellung oder Anschuldigung gegen Cristiano Ronaldo oder Jose Mourinho bezüglich der Begehung von Steuerdelikten wird den Justizbehörden gemeldet und verfolgt werden.“
Riesiger Datensatz ausgewertet
Mehrere europäische Medien des Recherchenetzwerks EIC, darunter die österreichische Wochenzeitung „Falter“, haben 18,6 Millionen Dokumente zu Geldgeschäften im europäischen Fußball ausgewertet.
Der riesige Datensatz von insgesamt 1,9 Terabyte, der von der Enthüllungsplattform Football Leaks zur Verfügung gestellt wurde, soll auch Originalverträge von Spielern und Betreuern samt geheimen Nebenabsprachen und Dokumenten über mutmaßliche Steuervermeidung beinhalten. Dabei wurden auch die Namen von Portugals Europameister Ronaldo und seinem Landsmann Mourinho genannt.