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„USS Zumwalt“ stecken geblieben

Die „USS Zumwalt“, der größte und teuerste Zerstörer der Welt, ist am Montag auf dem Weg zu ihrem künftigen Heimathafen San Diego im Panamakanal stecken geblieben. Das US-Kriegsschiff musste abgeschleppt und zu einer US-Militärbasis zur Wartung gebracht werden. Grund für den Zwischenfall waren laut US-Navy Antriebsprobleme.

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Es ist nicht das erste Mal, dass es bei dem 3,7 Milliarden Euro teuren Hightech-Zerstörer zu Pannen kommt: Erst vor einem Monat war Meerwasser durch ein Leck in das Ölsystem eines der Schiffsmotoren eingedrungen. Die Reparatur brauchte zwei Wochen.

Der Zerstörer USS Zumwalt

APA/AP/Robert F. Bukaty

Eine Archivaufnahme des Zerstörers

800.000 Dollar pro Schuss

Zudem sickerte laut US-Medien durch, dass das Schiff langsam den finanziellen Rahmen des Pentagons sprengen dürfte. Ein Schuss des hochpräzisen Waffensystems der „Zumwalt“ kostet laut optimistischen Kalkulationen mindestens 800.000 Dollar (750.000 Euro). Ein anonymer Navy-Angehöriger bezeichnete die Kosten gegenüber dem US-Magazin „Defense News“ als „zu exzessiv“.

Das 180 Meter lange Kriegsschiff mit 15.000 Tonnen Wasserverdrängung ist so gebaut, dass es getarnt ist und auf den Radarschirmen nicht größer als ein Fischerboot erscheint. Die „Zumwalt“ ist das erste Schiff einer neuen Generation von Zerstörern der US-Marine. Der Motor wird mit Strom angetrieben, die Besatzung zählt fast 150 Soldaten.

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