„Catrinas“, Gräber und viel Licht
Der mexikanische „Dia de los Muertos“ (Tag der Toten) steht in vielerlei Hinsicht im Gegensatz zum europäisch geprägten Totengedenken rund um Allerheiligen und Allerseelen: Die Toten sind nicht vermisst, sondern präsent. Das dominierende Gefühl ist daher nicht nur Trauer, sondern auch Freude über ihre alljährliche Rückkehr. Impressionen des mexikanischen Totenfests:
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Die von Jose Guadalupe Posada geschaffene und zum Symbol der Feier gewordene „Calavera Catrina“ als riesiges Straßenbild in Mexiko-Stadt

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Eine Familie aus Mexiko-Stadt beim erleuchteten Grab eines Verwandten, der durch Kerzen und Farben leichter den Weg ins Reich der Lebenden finden soll

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Der „Dia de los Muertos“ galt aus westlicher Sicht lange als Kuriosität. Im Begleittext zu dieser Aufnahme aus den 1970er Jahren heißt es, dass „Mexikaner den Anlass mit der Vertiefung in bizarre Handwerkskunst würdigen“.

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Bis heute hat das mexikanische Totengedenken seine politische Dimension nicht eingebüßt: Prostituierte aus Mexiko-Stadt bei einem Marsch zum Gedenken an ihre Kolleginnen, die nach ungeschütztem Geschlechtsverkehr an Aids starben

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Eine mexikanische Familie zum Ende der Totenfeiern, bei der die Verstorbenen wieder ins Reich der Toten zurückbegleitet werden

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Das Bild der „Catrina“ hat sich in den letzten Jahren einigermaßen verselbstständigt, zu sehen etwa an dieser Aufnahme einer Modeschau auf einem Friedhof in Los Angeles

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Eine Familie auf einem Friedhof bei Mexiko-Stadt im Jahr 1997

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Ein Totenaltar, den Kinder aus Mexiko-Stadt in der Schule gemeinsam gebastelt haben, 2015

Reuters
Der Friedhof von Mixquic in der Nacht nach Allerseelen, zum Ende der Totenfeiern
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