Apple soll Reparatur verweigert haben
Apple droht juristisches Ungemach: Besitzer von iPhones 6 und iPhones 6 Plus haben den US-Technologiekonzern geklagt. Sie sahen sich laut Klageschrift mit großen Bildschirmproblemen konfrontiert, die die Benutzung des Smartphone in vielen Fällen unmöglich machte.
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Die iPhone-Besitzer streben eine US-weite Sammelklage an. Sie werfen Apple vor, seit langer Zeit von dem Defekt gewusst zu haben. Der Technologiekonzern soll aber eine Reparatur verweigert haben. Sie fordern eine Entschädigung in ungenannter Höhe. Apple wollte sich dazu nicht äußern.
„Graues Flackern am oberen Rand“
Bereits in der vergangenen Woche hatte die Reparaturwebsite iFixit über das Problem berichtet. Zunächst komme es zu einem grauen Flackern am oberen Display-Rand. Anschließend reagiere der Bildschirm nicht mehr auf Berührungen, heißt es auf der Website. Apple verkaufte in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres 166 Mio. iPhones.
Apple-Event am 7. September
Apple wird sein nächstes iPhone-Modell voraussichtlich am 7. September vorstellen. Der Konzern lud für diesen Tag zu einer Neuheitenvorstellung in San Francisco ein. Traditionell wird im September die nächste iPhone-Generation vorgestellt.
Laut Medienberichten soll das neue iPhone entgegen dem üblichen Apple-Rhythmus für ein drittes Jahr das Aussehen der aktuellen 6er-Reihe behalten. Wie üblich werde aber die Technik im Inneren erneuert. Außerdem wird spekuliert, dass Apple auf die klassische Ohrhörerbuchse verzichten könnte und stattdessen auf eine Anbindung per Funk und seinen digitalen Anschluss, über den Geräte auch aufgeladen werden, setzen könnte.
IPhone-Verkäufe gehen zurück
Das iPhone ist das wichtigste Apple-Produkt, das mehr als die Hälfte des Geschäfts einbringt. Heuer gehen die Verkäufe zurück, was auch Umsatz und Gewinn des gesamten Konzerns deutlich drückt. Ein iPhone in unverändertem Design dürfte den Trend nach Einschätzung von Marktforschern kaum umkehren. Sie rechnen mit einem deutlicheren Absatzschub erst für kommendes Jahr, wenn die runderneuerte nächste Generation auf den Markt kommt.
Apple nannte wie immer keine Details zu den geplanten Ankündigungen, sondern schrieb in die Einladung nur: „Wir sehen uns am 7.“ Setzt Apple die übliche Nummerierung fort, müsste als nächster Name iPhone 7 an der Reihe sein. Medienberichten zufolge könnte Apple bei dem Event auch die zweite Generation seiner im April 2015 gestarteten Computeruhr präsentieren. Sie könnte nach bisherigen Berichten einen eingebauten GPS-Standortsensor bekommen und besser wasserabweisend gemacht werden.
Bloomberg: Auch Computer vor Runderneuerung
Nach Informationen des Finanzdienstes Bloomberg will Apple bis Ende des Jahres auch die Modellpalette seiner Mac-Computer erneuern. In Arbeit seien neue Versionen der iMac-Desktoprechner sowie der Laptops Macbook Air und Macbook Pro. Der Konzern hatte die Geräte schon längere Zeit nicht mehr aktualisiert, und die Verkäufe schwächelten zuletzt. Für kommendes Jahr seien auch neue Funktionen für die iPad-Tablets geplant, die professionelle Nutzer ansprechen sollen, hieß es. Die iPad-Verkäufe waren lange auf Talfahrt, zuletzt legte zumindest der Umsatz zu, weil teurere Pro-Modelle nachgefragt wurden.
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