Hofer würde Ort für Neujahrsansprache verlegen

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Norbert Hofer würde den Ort der Neujahrsansprache verlegen, sollte er Bundespräsident werden. Der FPÖ-Kandidat kann sich etwa ein Seniorenheim anstelle des Amtssitzes in der Hofburg vorstellen, sagte er heute bei einer Pressekonferenz.

„Heraus aus der Hofburg, hin zu den Leuten“ will Hofer laut eigener Aussage zu Jahresbeginn gehen. Die traditionelle Neujahrsansprache würde er dann etwa in ein Seniorenheim verlegen - „gerne mit einer älteren Frau oder einem älteren Herren“. Dabei solle es aber nicht bleiben.

In weiterer Folge kann sich der FPÖ-Kandidat unter anderem einen Kleinbetrieb als Aufzeichnungsort oder einen Bauernhof vorstellen.

Lob für Regierungsmitglieder

Hofer versprach bei der erneuten Vorstellung seines Wahlprogramms eine besonnene Amtsführung, sollte er die Stichwahl gewinnen. Demokratische Entscheidungen würden respektiert, Wahlgewinner sollten als Erstes mit der Regierungsbildung beauftragt werden. Erneut betonte er, dass er nach einer möglichen Angelobung seine Parteimitgliedschaft in der FPÖ ruhend stellen werde.

Dementsprechend lobte Hofer auch Mitglieder der jetzigen Koalition wie Außenminister Sebastian Kurz, Innenminister Wolfgang Sobotka (beide ÖVP) sowie Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil (SPÖ). „Diese drei Personen machen einen guten Job“, bemerkte er - „und ich hoffe, dass ich gut kooperieren werde.“