Schwerverletzte bei Zugsunglück in Südfrankreich
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Bei einem Zugsunglück in Südfrankreich sind acht Menschen schwer verletzt worden, einer davon lebensgefährlich. 50 weitere Menschen wurden leicht verletzt, als ein Regionalzug nahe der Stadt Montpellier mit einem auf die Gleise gestürzten Baum zusammenprallte. Das sagte ein Verantwortlicher der Rettungskräfte gestern dem Sender BFMTV.
Nach Angaben der Staatsbahn SNCF war der Zug auf dem Weg von Nimes nach Montpellier mit einer Geschwindigkeit von 140 Stundenkilometern unterwegs, als sich das Unglück gegen 15.45 Uhr ereignete. Im Zug befanden sich 250 Fahrgäste.
Zuvor heftiger Sturm mit Hagel
In der Gegend hatte es zuvor einen heftigen Sturm mit Hagel gegeben. Ein dabei entwurzelter Baum stürzte auf die Bahngleise und verursachte so das Unglück.
Die Feuerwehr eilte mit 80 Einsatzkräften zu dem Unglücksort. Nach Behördenangaben wurde ein Mensch bei dem Unfall lebensgefährlich verletzt und mit einem Hubschrauber in eine Klinik geflogen. Andere Verletzte wurden in einem Saal in der nahe der Unglücksstelle gelegenen Gemeinde Saint-Aunes behandelt.