Terrordrohungen gegen Polizeiinspektionen

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Die heimischen Sicherheitsbehörden haben heute Früh per E-Mail konkrete Terrordrohungen gegen Polizeieinrichtungen erhalten. Das teilte das Innenministerium der APA mit.

Betroffen sind vor allem Polizeiinspektionen, und zwar in mehreren Bundesländern. Die Ermittler gehen davon aus, dass die Drohung aus dschihadistischen Kreisen kommt. Die Sicherheitsmaßnahmen seien gezielt verstärkt worden.

Laut Innenministeriumssprecher Karl-Heinz Grundböck kam die Drohung von einer verdeckten Mailadresse, von der bereits mehrfach einschlägige Drohungen versandt wurden. Der Unterschied: Diesmal werden konkrete Ziele mit Adresse, Datum und Uhrzeit genannt. Die im Drohmail genannte Zeitspanne sei Grundböck zufolge inzwischen verstrichen.

Hauptbahnhof durchsucht

Für genauere Angaben bezüglich der Urheberschaft sei es aber noch zu früh. Betroffen sind konkret Einrichtungen in den Bundesländern Wien, Niederösterreich und Steiermark. Grundböck bestätigte damit Informationen der „Presse“.

Grundböck zufolge wurde auch der Wiener Hauptbahnhof durchsucht - Evakuierung habe es aber nicht gegeben.

Verfassungsschutz ermittelt

Die Ermittlungen hat den Angaben zufolge der Verfassungsschutz übernommen. Das Innenministerium betonte unterdessen, es gebe keinen Anlass für Panik. Man müsse aber vorsichtig sein. Verwiesen wurde in diesem Zusammenhang auf die allgemein erhöhte Risikolage in ganz Europa. „Derzeit kann niemand Ereignisse irgendwo in Europa ausschließen“, so das Innenministerium.