Neue TTIP-Gesprächsrunde unter Zeitdruck

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Unter Zeitdruck verhandeln Vertreter von EU und USA erneut über das Transatlantische Freihandelsabkommen (TTIP). Bei der gestern gestarteten Gesprächsrunde soll es unter anderem um Energie und den Handel mit Rohstoffen gehen. Ziel ist laut EU-Kommission, bis zum Freitag die Arbeit an möglichst vielen Textpassagen abzuschließen.

Beide Seiten halten weiter am Ziel fest, die Verhandlungen über das Handelsabkommen bis zum Jahresende weitgehend abzuschließen. „In der 14. Verhandlungsrunde müssen erhebliche Fortschritte in allen Verhandlungsbereichen erzielt und die Textarbeit für alle Kapitel vorangetrieben werden“, forderte etwa das deutsche Wirtschaftsministerium.

Ruf nach dem „Wendepunkt“

Der europäische Arbeitgeberdachverband Business Europe erklärte, die aktuelle Runde müsse zum „Wendepunkt“ werden. Insbesondere nach dem „Brexit“-Referendum über den EU-Austritt seien neue Wachstumsimpulse nötig.

Das Handelsabkommen ist hoch umstritten. Kritiker befürchten eine Aushöhlung europäischer Umwelt- oder Verbraucherschutzstandards. Greenpeace stellte neue Verhandlungsdokumente zum Bereich Energie ins Internet. Darin heißt es unter anderem, dass beim Zugang zu Netzen nicht zwischen Energiearten unterschieden werden soll.